Barfen

Barfen

Beim Barfen ernährt das Herrchen seinen Hund mit rohem Fleisch und Knochen. Barfen ist ein Trend, über den viel diskutiert wird. Auch wir von Canimix haben es versucht und unsere eigene Meinung zum Barfen gebildet. Wir wollen nicht behaupten, dass barfen prinzipiell falsch ist. Richtig umgesetzt, ist es eine Alternative zu einem guten Nass- oder Trockenfutter. Dennoch möchten wir davor warnen, ohne Grundkenntnisse von Nährstoffen und ihren Wirkungsweisen einfach „los zu barfen“. Wer falsch barft schädigt seinen treuesten Freund aus falscher Tierliebe. Und leider weiß Ihr Hund nicht was gut oder schlecht für ihn ist und frisst vertrauensvoll alles, was Sie ihm geben.

Vor allem wenn Hunde unabhängig von Rasse, Alter und möglichen Krankheitsbildern über einen längeren Zeitraum einen zu hohen Anteil an Eiweiß und Phosphor gefüttert bekommen, kann die Darmflora versagen. In der Folge können Nieren und Leber ernsthaft geschädigt werden. Dies kann schnell passieren, wenn die Maxime „möglichst viel Fleisch“ und unter Umständen noch die Zugabe zusätzlicher Proteine, z.B. Spirulina-Algen, konsequent verfolgt wird. Wenn der Hundebesitzer dann noch aus Unkenntnis nicht die Versorgung mit allen weiteren lebenswichtigen Nährstoffen im richtigen Verhältnis sicherstellt, wird es ernst. Viele Barfer meinen zum Beispiel, eine kohlenhydratarme Fütterung wäre wichtig, schädigen aber bei Unterversorgung das bakterielle Gleichgewicht im Darm. Eine mögliche Folge: Im Darm entstandene Fäulnisprodukte müssen über die Leber entgiftet werden.

Wenn Sie ganz sichergehen wollen bei Ihrem Futtermix, dann stellen Sie sich ganz einfach Ihr individuelles Hundefutter bei Canimix zusammen. Wir sorgen bei jeder Bestellung dafür, dass das Futter immer alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis enthält. Und Sie können entscheiden, ob Getreide oder allergenfreie Kartoffeln der Kohlehydratlieferant sein sollen. Probieren Sie es einfach aus.